Die Besucher*innen des Museums betreten den Saal, der dem Thema „Dekor“ gewidmet ist. In der Mitte steht eine Blackbox mit einer Ausstellung: Sechs weiße Porzellanvasen auf einem schwarzen Podest.
Sanfte Musik begleitet das Video-Mapping, das auf den Vasen die Geschichte der Porzellanmalerei zeigt:
In der Epoche des Historismus erscheinen verspielte, romantische Motive, ermöglicht durch den Stahldruck mit feinen Konturen in dunklen Farben. Danach verstummt die Musik und maschinelle Geräusche signalisieren den Beginn der industriellen Fertigung. Schwarz-Weiß-Muster auf den Vasen reflektieren die Seriation.
Nach dem Ersten Weltkrieg führte Fürstenberg den Buntdruck ein, der geometrisch-abstrahierte Dekore ermöglichte. Gemurmel und Applaus füllen den Raum, und ein virtueller Vorhang öffnet den Blick auf das 18. Jahrhundert: Landschaften, Häuser und Menschen erscheinen. Ein abschließender Applaus beendet das Kapitel. Es folgt die Romantik und der stilistische Wechsel zu entsprechenden Naturdarstellungen














